Orthopäde für Ellenbogenschmerzen in Hamburg

Schmerzen am Ellenbogen können im Alltag überraschend einschränkend sein. Eine Kaffeetasse anheben, eine Tür öffnen, am Computer arbeiten oder beim Sport einen Schläger führen: Bei nahezu jeder Bewegung von Hand und Unterarm ist der Ellenbogen beteiligt.

Wer deshalb nach einem Orthopäden beziehungsweise Ellenbogenspezialisten in Hamburg sucht, hat häufig bereits seit einiger Zeit Beschwerden oder bemerkt, dass sich Schmerzen trotz Schonung immer wieder melden.

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Neben dem bekannten Tennisellenbogen kommen beispielsweise Sehnenreizungen, Schleimbeutelentzündungen, Verletzungen, Gelenkverschleiß, freie Gelenkkörper oder Beschwerden infrage, die ihren eigentlichen Ursprung gar nicht unmittelbar im Ellenbogen haben.

Eine sorgfältige orthopädische Untersuchung ist deshalb der erste Schritt zu einer sinnvollen Behandlung.

Woher können Ellenbogenschmerzen kommen?

Der Ellenbogen verbindet Oberarm und Unterarm und ermöglicht sowohl Beuge- und Streckbewegungen als auch die Drehung des Unterarms.

Gleichzeitig setzen rund um den Ellenbogen zahlreiche Muskeln und Sehnen an.

Genau diese Ansatzbereiche sind anfällig für wiederholte Belastungen.

Besonders häufig entstehen Beschwerden nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch viele kleine Belastungen über einen längeren Zeitraum. Das betrifft nicht nur Sportler. Auch Menschen, die täglich viel mit Maus und Tastatur arbeiten, handwerklich tätig sind oder wiederholt schwere Gegenstände heben, können Beschwerden entwickeln.

Für die Diagnose ist deshalb wichtig, wann und bei welchen Bewegungen der Schmerz auftritt.

Tennisarm – auch ohne Tennis

Der sogenannte Tennisarm oder Tennisellenbogen wird medizinisch als Epicondylitis beziehungsweise Epicondylopathie bezeichnet.

Typischerweise liegt der Schmerz auf der Außenseite des Ellenbogens.

Auslöser können wiederholte Belastungen der Unterarmmuskulatur sein. Tennis ist lediglich eine mögliche Ursache. Auch handwerkliche Arbeiten, Gartenarbeit, Krafttraining, intensive Computerarbeit oder ungewohnte Belastungen können Beschwerden begünstigen.

Charakteristisch ist häufig ein Schmerz beim Greifen oder Anheben von Gegenständen.

Selbst alltägliche Bewegungen wie das Öffnen einer Flasche oder das Tragen einer Einkaufstasche können unangenehm werden.

Entscheidend ist eine genaue Diagnose, denn nicht jeder äußere Ellenbogenschmerz ist automatisch ein Tennisarm.

Golferellenbogen – Schmerzen an der Innenseite

Beim sogenannten Golferellenbogen befinden sich die Beschwerden eher auf der Innenseite des Gelenks.

Auch hier sind häufig Sehnenansätze beteiligt.

Die Bezeichnung kann irreführend sein: Man muss kein Golf spielen, um diese Beschwerden zu bekommen.

Wiederholte Greifbewegungen, handwerkliche Tätigkeiten, Kraftsport oder bestimmte Bewegungsabläufe können ebenfalls eine Rolle spielen.

Die genaue Lokalisation des Schmerzes und gezielte Funktionstests helfen dem Orthopäden dabei, zwischen unterschiedlichen Ursachen zu unterscheiden.

Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen

An der Rückseite des Ellenbogens befindet sich ein Schleimbeutel, der das Gewebe vor mechanischer Belastung schützt.

Dieser Schleimbeutel kann sich reizen und deutlich anschwellen.

Manchmal fällt zunächst nur eine weiche oder gespannte Schwellung über der Ellenbogenspitze auf. In anderen Fällen entstehen Schmerzen, Druckempfindlichkeit oder eine Bewegungseinschränkung.

Die Ursache kann beispielsweise eine wiederholte Druckbelastung sein.

Auch hier sollte zunächst geklärt werden, um welche Form der Entzündung es sich handelt und ob weitere Untersuchungen erforderlich sind.

Ellenbogenschmerzen können vom Nacken oder Arm kommen

Nicht jeder Schmerz, der am Ellenbogen wahrgenommen wird, entsteht tatsächlich dort.

Nerven verlaufen von der Halswirbelsäule über Schulter und Arm bis zur Hand.

Eine Nervenreizung kann deshalb Beschwerden hervorrufen, die in den Ellenbogen oder Unterarm ausstrahlen.

Hinweise können zusätzliche Symptome wie Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Kraftverlust sein.

Eine orthopädische Untersuchung sollte deshalb bei unklaren Beschwerden nicht ausschließlich den Ellenbogen betrachten, sondern bei Bedarf auch Schulter, Halswirbelsäule, Unterarm und Hand einbeziehen.

Wie untersucht der Orthopäde den Ellenbogen?

Am Anfang steht die Anamnese.

Seit wann bestehen die Schmerzen? Gab es einen Unfall? Welche Bewegung verstärkt den Schmerz? Treten Beschwerden nachts oder nur unter Belastung auf? Gibt es Schwellungen, Kraftverlust oder neurologische Symptome?

Anschließend wird der Ellenbogen klinisch untersucht.

Beweglichkeit, Stabilität, Sehnenansätze, Muskulatur und schmerzhafte Strukturen können durch verschiedene Funktionstests geprüft werden.

Je nach Befund können weitere diagnostische Verfahren sinnvoll sein.

Röntgenaufnahmen können beispielsweise knöcherne Veränderungen darstellen. Ultraschall kann bestimmte Weichteilstrukturen beurteilen. Bei komplexeren Fragestellungen kann eine MRT-Untersuchung notwendig werden.

Entscheidend ist, dass Bildgebung und Beschwerden zusammenpassen.

Ellenbogenschmerzen konservativ behandeln

Viele Erkrankungen des Ellenbogens können zunächst konservativ behandelt werden.

Welche Therapie sinnvoll ist, hängt von Ursache, Dauer und Ausprägung der Beschwerden ab.

Eine Anpassung der belastenden Aktivitäten kann ein erster Schritt sein. Zusätzlich können physiotherapeutische Übungen, manuelle Behandlungen oder ein gezielter Aufbau der Unterarmmuskulatur infrage kommen.

Bei chronischen Sehnenansatzbeschwerden kann abhängig von der Diagnose auch eine fokussierte Stoßwellentherapie diskutiert werden. Die Stoßwellentherapie gehört zu den öffentlich beschriebenen Behandlungsschwerpunkten der Praxis Jan Deichmann.

Auch andere konservative Verfahren können je nach Befund Bestandteil eines individuellen Therapiekonzeptes sein.

Das Ziel besteht nicht darin, ausschließlich den Schmerz kurzfristig auszuschalten, sondern möglichst die zugrunde liegende Ursache beziehungsweise den belastenden Faktor zu identifizieren.

Wann sollten Ellenbogenschmerzen untersucht werden?

Eine orthopädische Untersuchung ist besonders sinnvoll, wenn Schmerzen über längere Zeit bestehen, stärker werden oder bei alltäglichen Tätigkeiten auftreten.

Auch Beschwerden nach einem Sturz, deutliche Schwellungen, eingeschränkte Beweglichkeit, Kraftverlust, Taubheitsgefühle oder wiederkehrende Schmerzen beim Sport sollten ärztlich beurteilt werden.

Je früher die Ursache bekannt ist, desto besser lässt sich entscheiden, welche Belastungen weiterhin möglich sind.

Orthopäde für Ellenbogenbeschwerden in Hamburg

Die Privatpraxis Jan Deichmann befindet sich zentral in der Hamburger Innenstadt und behandelt Privatversicherte und Selbstzahler. Dr. Jan Deichmann ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie; die Praxis verfolgt einen Schwerpunkt auf konservativen orthopädischen Behandlungsmöglichkeiten.

Wer nach „Orthopäde Ellenbogenspezialist Hamburg“, „Orthopäde Tennisarm Hamburg“ oder „Ellenbogenschmerzen Orthopäde Hamburg“ sucht, kann Beschwerden zunächst differenziert untersuchen lassen und anschließend die geeigneten konservativen Behandlungsmöglichkeiten besprechen.

Welcher Arzt ist bei Ellenbogenschmerzen zuständig?

Bei Beschwerden des Ellenbogengelenks, der umliegenden Sehnen, Muskeln und Schleimbeutel ist ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ein geeigneter Ansprechpartner. Insbesondere bei wiederkehrenden oder belastungsabhängigen Beschwerden kann eine orthopädische Untersuchung helfen, unterschiedliche Ursachen voneinander abzugrenzen.


Sie haben Schmerzen an der Innen- oder Außenseite des Ellenbogens, Beschwerden beim Sport oder Probleme beim Greifen? Vereinbaren Sie einen Termin zur orthopädischen Untersuchung in unserer Privatpraxis in Hamburg.

Orthopäde bei Ellenbogenschmerzen in Hamburg – gezielte Diagnostik und konservative Behandlung

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