Behandlungen
Orthopädische Behandlungen in Hamburg
Konservative Orthopädie – individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmt
Orthopädische Beschwerden können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden, Sehnenreizungen, Sportverletzungen oder Bewegungseinschränkungen benötigen deshalb nicht automatisch dieselbe Behandlung. In der Privatpraxis für Orthopädie von Jan Deichmann in Hamburg steht zunächst die genaue fachärztliche Untersuchung im Mittelpunkt.
Auf Grundlage der Diagnose wird entschieden, welche konservative Behandlung für die jeweilige Situation sinnvoll ist. Zum Behandlungsspektrum gehören unter anderem Schmerztherapie, fokussierte Stoßwellentherapie, ACS-Therapie, Eigenbluttherapie, Magnetfeldtherapie beziehungsweise EMTT, ärztliche Osteopathie, Manuelle Medizin, Akupunktur und gezielte Infiltrationsverfahren. Ergänzend stehen diagnostische und therapeutische Verfahren wie Sonografie, PRT oder die orthopädische Zweitmeinung zur Verfügung.
Ziel ist nicht, möglichst viele Verfahren einzusetzen. Entscheidend ist vielmehr, die Behandlung auszuwählen, die zum Befund, zur Ursache der Beschwerden und zu den individuellen Anforderungen des Patienten passt.
Akute oder chronische Schmerzen an Rücken, Nacken, Gelenken oder anderen Bereichen des Bewegungsapparates können sehr unterschiedliche Ursachen haben.
Die orthopädische Schmerztherapie verfolgt deshalb keinen einheitlichen Standardansatz. Zunächst wird untersucht, welche Strukturen wahrscheinlich an den Beschwerden beteiligt sind. Anschließend können – abhängig vom Befund – beispielsweise medikamentöse Maßnahmen, Infiltrationen, Bewegungstherapie oder weitere konservative Verfahren zum Einsatz kommen.
Ein besonderer Schwerpunkt der Praxis liegt auf individuellen und möglichst schonenden Behandlungskonzepten.
Die fokussierte Stoßwellentherapie wird vor allem bei bestimmten länger anhaltenden Sehnen- und Sehnenansatzbeschwerden eingesetzt.
Typische orthopädische Anwendungsgebiete können beispielsweise Beschwerden bei Tennisellenbogen, Golferellenbogen, Fersensporn beziehungsweise Plantarfasziitis, Kalkschulter, Achillessehnenproblemen oder Patellaspitzensyndrom sein. Die Therapie arbeitet mit fokussierten mechanischen Impulsen, die gezielt auf die betroffene Region übertragen werden.
Ob eine Stoßwellentherapie geeignet ist, hängt von Diagnose, Dauer und Art der Beschwerden ab.
Bei der ACS-Therapie – Autologes Conditioniertes Serum – werden körpereigene Bestandteile therapeutisch genutzt.
Das Verfahren gehört zum Bereich der regenerativen Orthopädie und kann bei ausgewählten Gelenk- und Sehnenbeschwerden als Behandlungsoption infrage kommen. Auf der bestehenden ACS-Seite der Praxis wird das Verfahren insbesondere im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden, Entzündungen und chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates beschrieben.
Entscheidend ist auch hier die vorherige Diagnose. Nicht jede Gelenkerkrankung und nicht jede Form von Arthrose oder Sehnenbeschwerden benötigt dieselbe Therapie.
Die extrakorporale Magnetotransduktions-Therapie, kurz EMTT, ist ein nicht invasives physikalisches Therapieverfahren.
Dabei werden elektromagnetische Impulse von außen auf die betreffende Körperregion übertragen. In der Praxis wird EMTT unter anderem als ergänzende Behandlung bei bestimmten chronischen Beschwerden, Sehnenproblemen, Gelenkbeschwerden sowie im Rahmen orthopädischer Regenerationskonzepte eingesetzt.
Da die Therapie ohne Injektion oder operativen Eingriff erfolgt, kann sie je nach Diagnose mit anderen konservativen Maßnahmen kombiniert werden.
Beschwerden entstehen nicht immer ausschließlich dort, wo Schmerzen wahrgenommen werden.
Die ärztliche Osteopathie betrachtet deshalb funktionelle Zusammenhänge innerhalb des Bewegungsapparates. Beweglichkeit von Gelenken, Muskulatur, Faszien und andere funktionelle Faktoren können dabei in die Untersuchung einbezogen werden.
Mit gezielten manuellen Techniken können Bewegungseinschränkungen und Spannungszustände behandelt werden. Besonders bei funktionellen Beschwerden kann die Osteopathie eine Ergänzung zur klassischen orthopädischen Behandlung darstellen.
Bei der Manuellen Medizin stehen Funktion und Beweglichkeit des Bewegungsapparates im Mittelpunkt.
Gelenke, Wirbelsäule und Muskulatur werden untersucht, um funktionelle Einschränkungen zu erkennen. Je nach Befund können Mobilisations- und andere manuelle Techniken eingesetzt werden.
Besonders bei bestimmten Bewegungseinschränkungen, muskulären Spannungszuständen oder funktionellen Beschwerden kann die Manuelle Medizin Bestandteil eines umfassenderen orthopädischen Behandlungskonzeptes sein.